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Johann der Blinde
Internationales Kolloquium
30/09/10 - 01/10/10

Die Erbtochter, der fremde Fürst und das Land. Die Ehe Johanns des Blinden und Elisabeths von Böhmen in vergleichender europäischer Perspektive

Ausgehend von der Heirat Johanns von Luxemburg mit Elisabeth von Böhmen (1310) möchte die Tagung die Folgen von Hochzeiten untersuchen, bei denen ein fremder Fürst eine Erbtochter heiratet und sich dann dauerhaft als Herrscher in einem ihm ursprünglich nicht gehörenden Land installiert:
Was bedeutet diese "internationale" Heirat für das Eheleben der beiden? Welche politischen Folgen hat die Ankunft eines fremden Fürsten - und wie reagieren die Stände darauf? Welche wirtschaftlichen und kulturellen Folgen hatte seine Machtübernahme? Wie werden die Ehepartner
dargestellt, wenn die Ehe scheitert?

Für weitere Informationen bitte wenden Sie sich an Michel Pauly:

Das Kolloquium findet im Auditorium des Cité statt:
3, rue Génistre
L-1623 Luxembourg

 


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